Mängel und Vorschläge der Bürger zum Hildesheimer Radverkehr

Tempo 30
Viel mehr Tempo 30 Zonen schaffen, und Radfahrer dann auf die Straße lassen.

Innenstadt
Den LKW-Verkehr aus der Innenstadt heraushalten denn er gefährdet die Radfahrer auf der Fahrbahn.

Einumer Straße
Ab der Einumerstr. - Kreisel Moltkestr. ist es für Radfahrer ziemlich unzumutbar zu fahren. Viele Auto parken dort - wegen Sparkasse - Bäcker ect. Dort wäre ein Radweg bzw. Radfahrer angebracht.

Wallstraße
Rosenhagen, Kurve zur Wallstraße: Für Autofahrer gibt es hier eine Einbahnstraße, Radfahrer haben in beide Richtungen frei. Da sich die Autos bereits vor der Kurve (noch auf der Wallstraße) für die Spur zu Galaria einordnen, fährt man ihnen als Radfahrer oft direkt vors Auto. Häufiger wird man dann sogar angeschnautzt, man solle gefälligst auf dem Bürgersteig fahren etc. Ein geschützter Radfahrweg und die Aufforderung sich erst nach der Kurve auf die Galaria-Spur einzuordnen, könnten hier Unfälle verhindern.

Rathausstraße
Rathausstraße Kreuzung Zingel: Wenn man von der Rathausstraße kommt und den Zingel überqueren möchte, befndet sich hier kein Radweg. Dies ist besonders aufgrund der Rechtsabbiegerspur problematisch. Hier sollte vor die Ampel eine Spur mit Aufstellfläche für Radfahrer eingerichtet werden.

Gartenstraße
Dies ist eine Strecke, die extrem häufig von Radfahrern genutzt wird (Weg zur Uni und HAWK). Dennoch gibt es keinen Radweg, Autos parken kreuz und quer und am Ende der Straße, muss man diese auch noch komplett überquereren, um zum Radweg zu gelangen, der zur Ampel über die Goslarsche Straße führt. Insbesondere an dieser Stelle preschen oftmals Autos um die Kurve und es wird gefährlich. Mein Vorschlag ist es diese Straße zur Fahrradstraße zu erklären (nur Anwohner in eine Richtung frei).

Osterstraße
Hier könnte die Osterstraße, das Ostertor und ggf. die Rathausstraße ebenfalls zur Fahrradstraße (frei für Anwohner und Zuliefer in eine Richtung) umgestaltet werden. Dies würde auch dazu führen, dass die Osterstraße als Einkaufs- und Geschäftsbereich mehr zur Innenstadt dazugehörig erlebt werden würde und das Gebiet attraktiver machen. Außerdem würde es eine gute Verbindung vom gut ausgebauten Fahrradweg, welcher vom Bahnhof kommt (Bahnhofsallee) zum Fahrradweg zwischen der Sedanallee herstellen. Dies ist eine Strecke, die nicht nur von Studenten sehr häufig genutzt werden würde.

Zingel
Die Änderung der Beschilderung von einem getrennten Rad-/Fußweg zu einem gemeinsamen Rad-/Fußweg und umgekehrt verwirrt die Verkehrsteilnehmer und schafft Unsicherheit und Konflikte.
Vom Ostertor in den Zingel (Altarm der Zingel) ist ein gegenläufiger Radweg geschaffen worden. Der wird auch von Autos widerrechlicht genutzt. Hier muss ein Poller hin.

Bohlweg
Im Kreuzungsbereich Schuhstraße ist die Ampelregelung für Radfahrer unverständlich!

Marieburger Straße
Zufahrt zum MTV Sportverein kurz vorm Ortsschild Itzum auf der gegenüberliegenden Seite: Dort brechen seit Jahren Steine aus der Einfahrt, es wird immer gefährlicher, dort Rad zu fahren, es passiert aber nichts. Ich vermute einen Zuständigkeitsstreit zwischen Stadt und Verein.
Ende des Radwegs hinter dem Wall entlang der Marienburger Straße zwischen Hansering und Spandauer Weg: Dort brechen auch seit wohl Jahrzehnten Steine aus dem Pflaster und nichts passiert.

Am Roten Steine
Die Straße wird immer nur ausgebessert und ist für Radfahrer eine Zumutung. Könnte zur Radverbindungsstrecke von Marienburger Höhe /Itzum zum Hohnsen aus gebaut werden, wenn man auch die Wege durch den Löhnsbruch dann anschließen so beleuchtete und pflasterte, dass dort eine Radverbindung durchgehend von Marienburger Straße zum Hohnsen entstünde.

Sedanallee
Die Promenade in Münster ähnelt der Sedanallee sehr, nur ist der Weg in der Mitte eben dort schon immer normaler Straßenbelag, also können dort Radfahrer gut fahren. Die Sedanallee bleibt Schotter in der Mitte seit Jahrzehnten, das ist schöner, aber für Fahrräder nicht gut. Dann würde nach Änderung mit richtigem Straßenbelag auch keiner mehr durch die Goschenstraße in die Stadt fahren müssen, der den Schotter der Sedanallee scheut. Für Autos sollte die Mitte der Sedanallee natürlich dennoch gesperrt bleiben.

An den Sportplätzen
Dort wurde die Straße gut erneuert, aber nicht der Radweg. Dort ist bei Veranstaltungen oft Stau und gefährlicher Gegenverkehr.

Sauteichsfeld
Dort ist es gefährlich für Radfahrer, also fährt man dort oft auch insbesondere in südlicher Richtung auf dem Bürgersteig. Die Straße sollte zumindest erneuert werden südlich der Bahnlinie. Wo möglich sollte ein Radweg dort entstehen oder eine 30 Zone oder ein durchgehender Hinweis: Vorsicht Radfahrer!

Steuerwalder Straße
Stadtauswärts an der Kreuzung B6 ist der Gehweg mit "Radfahrer frei" eine Gefahr. Der Weg ist zu schmal und zusätzlich mit Pollern im Kurvenbereich eingeengt. 

Neue Straße
Die Neue Straße ab Brühl bergab ist extrem kaputt und gefährlich für Radfahrer.

Klingeltunnel
Die südliche Anfahrt zum Klingeltunnel: Das Verbotsschild ist eine Schildbürgerstreich. Der Fuß und Radweg sollte einfach vor der Tunneleinfahrt markiert oder farbig verändert sein. Dann würde er in beide Richtungen für Radfahrer frei gegeben ab der Ampel, wo es eigentlich verboten ist, aber alle drüber fahren. Der Fuß und Radweg, aber der umstrittenen Ampelquerung müsste nur gut verändert und gekennzeichnet sein, etwa mit rotem Bodenbelag und Schildern, die Rücksichtnahme verlangen und Schritt fahren vorschreiben. Statt Durchfahrtsverbot, sollte dort "Radfahrer frei" und "Schritt Fahren" stehen!

Innersteradweg
Mehr Fußwege entlang der Innerste, dort, wo sie auch als Radwege gebraucht werden, mit Straßenbelag oder Fußwegpflaster umbauen. Dann entstünde auch eine immer besser durchgehende Radfahrverbindung durch die ganze Stadt und ggf. an der Innerste durchgehend mit Straßenbelag entlang bis mindestens zur Domäne Marienburg, dem Kulturcampus der Uni Hildesheim im Süden und bis Himmelsthür im Norden. Wenn sie also Hildesheim von Süd nach Nord durchquerenden Seitenwege entlang der Innerste ausbauen würden, dann würden Sie Radfahrer, die ohnehin die ganze Stadt durchqueren wollen, dort hin leiten. Das wäre gut und würde die Innenstadt von Radfahrer entlasten.
Die Auffahrt aus dem Hochwasserbett zum Wasserkraftwerk und zum Johannisfriedhof ist wegen des losen Belags eine gefährliche Wegstrecke.
Das Wegstück von ca 200 m zwischen der Eisenbahnbrücke (nach Durchfahrens des Wäldchens) bis zur neuen Brücke, die zu den Concordia Sportplätzen führt, ist sehr schlecht zu fahren. Die Fahrbahn besteht aus einem groben Schotterbelag, bei dessen Befahrung Fahrrad und Fahrer ordentlich durchgeschüttelt werden.
Die gesamte Schotteroberfläche, auf dem Gebiet der Stadt Hildesheim, muss dringend fachgerecht saniert werden.

Radfahrring bauen und Wege auf den Wällen ausbauen
Ähnlich kann man eine Radfahrring um Hildesheim vielleicht besser planen und auch überlegen, die Wege auf den Wällen ggf. mit Straßenbelag oder Gehpflaster zu bebauen nach und nach. Auch das würde Radfahrer aus den engen Straßen der Stadt holen, die kaum erweiterbar sind. So entlastet man die Innenstadt von Radfahrern, die sie nur nutzen, um durch die Stadt in je andere Außenbezirke zu gelangen.